Die Gesetze des gewerblichen Rechtsschutzes, des Wettbewerbsrechts und des Urheberrechts gehören zum Bereich des Rechts der Wirtschaftsordnung und zählen damit ganz überwiegend zum Privatrecht. Zu den Gesetzen des gewerblichen Rechtsschutzes rechnet man
das Patentgesetz,


das Markengesetz,


das Designgesetz,


das Halbleiterschutzgesetz und


das Sortenschutzgesetz.


Das Wettbewerbsrecht wird geregelt im UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb). Zum Wettbewerbsrecht gehört auch das Kartellrecht, welches seine Regelung im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) findet. Das Urheberrecht ist im Urhebergesetz geregelt. Der gewerbliche Rechtsschutz bezieht sich in diesen Gesetzen auf folgende Gegenstände:


Es wird eine gewerblich nutzbare Idee geschützt: Hier kommt insbesondere ein Patent, Gebrauchsmuster oder – sofern die besondere ästhetische Gestaltung geschützt werden soll – ein Geschmacksmuster in Betracht.
Es wird das Symbol des Auftretens im wirtschaftlichen Verkehr geschützt, sofern dies mit einer besonderen Leistung oder Ware verbunden ist: Hier kommt eine Marke in Betracht.


Wird der Wirtschaftsverkehr vor einer unlauteren Betätigung der Beteiligten beeinträchtigt: Hier greifen das UWG und das GWG.
Es wird in die geistige Schöpfung eines anderen eingegriffen: Hier greift das Urhebergesetz.